Liebe Hebammen, wir möchten uns bei euch bedanken…

Hebamme und Mutter wiegen ein Baby

…Ihr wisst einfach immer, was das richtige für uns ist.

Wenn es um Entspannung beim Kinderkriegen geht, sind Hebammen wahre Zauberkünstlerinnen. Sie arbeiten hart und wissen dabei trotzdem immer das Wunder des Lebens zu schätzen. Es ist an der Zeit, Danke zu sagen. Acht Gründe, warum wir unsere Hebammen lieben.

Du weißt, dass Kinderkriegen nicht immer romantisch ist.

Denn wer so tut, als wären Geburtsvorbereitungskurse witzig und riesige Bäuche immer nur schön, der hat keine Ahnung. Danke, liebe Hebamme, dass du mich verstehst, wenn ich auch mal sage, dass ich einfach keine Lust mehr habe.

Du nimmst mir meine Schuldgefühle.

Ob nun die Wohnung etwas chaotisch aussieht oder ich mich noch immer nicht zu einem Kinderwagen durchringen konnte – du bist ehrlich und nachsichtig zugleich. Dein Vertrauen in meine Mutterinstinkte gibt mir Selbstbewusstsein zurück.

Du bringst mir ein uraltes Handwerk näher.

Wie machst du das bloß? Drei Handgriffe und du spürst, ob die Gebärmutter die richtige Größe hat, ob das Kind gut liegt und sogar, ob der Beckenboden entspannt ist. Ich bin immer wieder beeindruckt von deinen scheinbar grenzenlosen Fähigkeiten und könnte dir den ganzen Tag zugucken.

Du nimmst jede meiner Stimmungen gelassen.

Während der Geburt stehst du mir zu Seite wie keine andere. Mein Partner ist genauso aufgeregt wie ich und überfordert durch meine Schreie und wechselnden Stimmungen. Doch durch deine tiefe Überzeugung, ich würde das schaffen, kann ich mich fallen lassen. Ohne dich hätte ich das nicht geschafft.

Du zeigst mir, wie ich mein Kind sicher halte.

Gerade beim ersten Kind weiß ich so vieles noch nicht. Wie halte ich mein Würmchen am besten? Wann braucht es Milch, wann Schlaf? Fenster auf, Fenster zu? Mütze, keine Mütze? So vieles lerne ich erst durch dich und deine liebevolle Anleitung.

Du gibst mir das beruhigende Gefühl, die richtige Mutter für mein Kind zu sein.

Jede werdende Mutter kennt das Gefühl, das sei alles zu groß. Überforderung und ständige Unsicherheit sind ganz schön belastend. Aber du zeigst mir, wie ich mein Kind richtig lieben lerne, ohne mich selbst aufzugeben.

Du schenkst mir ein Lächeln an Tagen, an denen ich selbst keins habe.

Eigentlich hab ich irre schlechte Laune und sowieso sollte niemand diese Wohnung sehen – schrecklich, wie unaufgeräumt alles ist. Wann war ich eigentlich das letzte Mal duschen? Und wo habe ich meine Brille verlegt? Es gibt Tage, die man am liebsten streichen möchte. Aber du machst dir nichts draus und unterstützt uns wo du nur kannst.

Du gibst mir das Gefühl, etwas ganz Besonderes zu sein.

Ich weiß ja, wie viele Frauen du betreust, dass deine Arbeitsbedingungen ziemlich hart sind und dass am Ende doch alle Babys gleich ticken. Und trotzdem schaffst du es, dich voll auf mich einzulassen und zu mir ein nahes Verhältnis aufzubauen. Dafür möchte ich dir Danke sagen.

 

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